VII – Routine ist der Feind der Erkenntnis

Wie bereits in Artikel III erwähnt, können uns Improvisationen ganz schön den Tag vermiesen. Ist man am Vortag noch froh über die spontanen Aktionen, die einen zufriedenen Veranstalter oder einen beglückten Gast produziert haben, so kann einen die nachträglich Analyse der Abläufe, und auch der Zahlen, ganz schön deprimieren. Was also sollten wir dagegen tun?

Die Antwort erscheint so simpel wie naheliegend: den Status Quo analysieren, Vorschläge für die Optimierung sammeln, gemeinsam mit allen Beteiligten Zielprozesse definieren, implementieren und kontrollieren. Klingt einfach und gut. Ist es das?

Selbstverständlich kann eine umtriebige und willige Direktion mit einer motivierten und kompetenten Mannschaft viel bewegen. Aber kommen bei einem Team, inklusive Direktion, wirklich alle Unebenheiten im täglichen Workflow zur Sprache? Sind alle Probleme für die routinierte Mannschaft erkennbar? Stellen Sie sich ganz ehrlich diese Frage. Gerne fallen dann solche Sätze wie: Können wir das nicht digitalisieren? Klar kann man das. Geht. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an das alte Sprichwort: Digitalisierst Du einen Scheißprozess, hast Du einen scheiß digitalen Prozess.

Was also sollten wir machen?

 

Photo: Adobe Stock

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