XIV – Bauplanung trifft auf Prozesse

Von den in den vorherigen Artikeln genannten Beispielen gibt es viele. Meine Berichte nach Sichtung der Baupläne umfassen i.d.R. zwischen 30 und 50 Seiten. Schon als ich noch in leitender Funktion Projekte für verschiedene Arbeitgeber abgewickelt habe, war die Zahl meiner Memoranden und Protokolle erheblich. Was ich sagen will ist, dass es grundsätzlich bei jeder Planung Optimierungsmöglichkeiten gibt. Warum ist das denn so wichtig?

Wie bereits vorher erwähnt, kann man zwar selbst in einem laufenden Betrieb Prozesse einführen oder verbessern, was wiederum zur Kostensenkung führt. Die Grundlage aber bildet nach wie vor die Planung. Wird hier bereits im Detail auf z.B. die Anordnung der Wirtschaftsräume, die Maße einzelner Arbeitsbereiche sowie die Aufteilung des Mobiliars, die Personal- und Gastwege u.v.m. geachtet, können saubere und wirtschaftliche Prozesse aufgesetzt werden.

Neben der Wirtschaftlichkeit, z.B. bei den Personalkosten, haben erfolgreiche Prozesse noch die angenehme Nebenwirkung, dass dem Personal die Arbeit erleichtert wird und die dadurch eingesparte Zeit wiederum in den Gast investiert werden kann. Ganz zu schweigen von der dadurch abzuleitenden Motivation für die Mitarbeiter*innen. Und noch wichtiger: viele gut aufeinander abgestimmte Prozesse tragen zur Steigerung der Gastzufriedenheit bei. Und hier schließt sich dann die Kette des Erfolgs, denn eine hohe Gastzufriedenheit zahlt auf den Erfolg des Hauses ein, der wiederum in die Wirtschaftlichkeit mündet.

Ist das nicht eine runde Sache?

 

Photo: Adobe Stock

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